Hi, I’m Manu.

I used to have a blog a couple of years ago. I have to admit that I missed it a little, so I decided to go back at it in 2014. I write about a bunch of different topics.

Why “plothole.net”? As defined on wikipedia,

a plot hole, or plothole is a gap or inconsistency in a storyline that goes against the flow of logic established by the story’s plot, or constitutes a blatant omission of relevant information regarding the plot, sometimes even contradicting itself. These include such things as unlikely behaviour or actions of characters, illogical or impossible events, events happening for no apparent reason, or, statements or events that contradict earlier events in the storyline.

This definition suits my life pretty well.

Here are a couple of links if you want to know more about me:

And last but not least, here is my resume.

Thanks for reading.

N.B. this site has been tested on the most recent versions of Safari and Chrome on Mac OS X, as well as Safari on iOS. If something seems broken on one of those browsers, shoot me an email. If you’re using another browser, I’m sorry. I don’t find fixing browser quirks very interesting, I do enough of it professionnally.

NZZ Folio, 03/2007

Wer sich, wie ich, immer über die übertrieben tiefen Stimmen in den Movie-trailers nerft, hier ein Anfang von einer Erklärung:

Denn unsere Ohren sind auf eine empörende Weise dumm. Sie hören nicht etwa das, was akustisch, also physikalisch messbar angeboten wird. Sondern vor allem, was sie hören wollen. Psychoakustik heisst die Wissenschaft, die sich mit diesem Phänomen beschäftigt. Von den Psychoakustikern wissen wir zum Beispiel, dass die meisten Menschen eine sonore Männerstimme angenehm finden. Mithin kann ein Moderator, der nicht vom Zwerchfell aus und mit viel Volumen spricht, so intelligent und witzig plaudern, wie er will – die Leute hören nicht hin. Es sei denn, seine Stimme werde technisch, eben durch Soundprocessing, optimiert.

Ahnliches gilt für Frauenstimmen. Eigentlich eignen sie sich hervorragend für Verkehrsdurchsagen und sonstwie Dringliches. Experten vermuten, das habe mit einem bevorzugten Frequenzbereich in den meisten weiblichen Stimmen zu tun, um 6 Kilohertz herum. In diesem Bereich schreien nämlich auch Babies, worauf wir sinnvollerweise konditioniert sind. Doch will der Liebhaber leichter Popmusik zwischen den Musiktiteln von schreienden Babies erschreckt werden? Auch hier wird der Tonmeister Hand anlegen und die Frauenstimme lieber mit Anmut und einem Hauch Erotik auszustatten versuchen.

Eine der deprimierendsten Erkenntnisse der Psychoakustik für Radiomacher aber ist: Was laut ist, empfinden wir generell als schön, auch wenn es sich für den Kenner schrecklich anhört. Und ein perfekt abgemischtes Stück mögen wir nicht hören, wenn es zu leise ist. Seit sich dieser Zusammenhang herumgesprochen hat – und seit es beim Radio private Konkurrenz gibt, zu der wir ausweichen können, wenn unser Ohr geärgert wird, in der Schweiz seit 1984 –, gilt als Artikel eins des Grundgesetzes für populäres Radio: Laut muss er sein, der Sound. Fett.

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