Hi, I’m Manu.

I used to have a blog a couple of years ago. I have to admit that I missed it a little, so I decided to go back at it in 2014. I write about a bunch of different topics.

Why “plothole.net”? As defined on wikipedia,

a plot hole, or plothole is a gap or inconsistency in a storyline that goes against the flow of logic established by the story’s plot, or constitutes a blatant omission of relevant information regarding the plot, sometimes even contradicting itself. These include such things as unlikely behaviour or actions of characters, illogical or impossible events, events happening for no apparent reason, or, statements or events that contradict earlier events in the storyline.

This definition suits my life pretty well.

Here are a couple of links if you want to know more about me:

And last but not least, here is my resume.

Thanks for reading.

N.B. this site has been tested on the most recent versions of Safari and Chrome on Mac OS X, as well as Safari on iOS. If something seems broken on one of those browsers, shoot me an email. If you’re using another browser, I’m sorry. I don’t find fixing browser quirks very interesting, I do enough of it professionnally.

NZZ Folio, 07/2007

Eine Ausgabe mit mehr oder weniger interessanten Artikel. Besonders faszinierend sind die Lebewesen von der Tiefsee:

Einfallsreich sind auch die Arten der Lichterzeugung. Die neuere Meeresforschung hat die Metapher vom «ewigen Dunkel der Tiefsee» widerlegt. Unterhalb von 700 Metern produziert ein Grossteil der Lebewesen ihr eigenes Licht. Diese Biolumineszenz wird in speziellen Drüsen erzeugt, wo das Leuchtmolekül Luciferin mit Sauerstoff und dem Enzym Luciferase reagiert. Solches «kaltes Licht» setzt über 80 Prozent der gespeicherten Energie in Licht um. Manche Tiere, etwa die Tiefseeangler, lassen leuchten. Sie beherbergen in ihren Lampen Milliarden von Leuchtbakterien, die mit Hilfe von Luciferinen Licht produzieren. Der Wirt bezahlt sein Personal mit Nahrung und Sauerstoff.

Tiere leuchten nicht zum Vergnügen. Die Staatsqualle treibt wie ein Christbaum im Meeresdunkel und lockt mit funkelnden Tentakeln Beute auf die giftigen Fangfäden. Der Trick funktioniert, weil niederrieselndes Plankton oft auch von Leuchtbakterien besiedelt ist. Die Tiefseeangler benützen ebenfalls Licht als Köder: eine ihrer Rückenflossenstrahlen ist zur frei schwenkbaren Angelrute mit einem Leuchtorgan an der Spitze umgebildet. Mit einem blauen Suchscheinwerfer vermag der Drachenfisch das Jagdgelände bis zu 20 Meter weit auszuleuchten. Pirscht er sich näher an die Beute, löscht er das Blaulicht und knipst eine rote Lampe an. Damit kann sich der Räuber, als trüge er eine Tarnkappe, der Beute nähern, denn die Augen der meisten Tiefseetiere sehen nur das im Wasser weit reichende Blau.

Gewisse Fische, Kalmare oder Garnelen, die in der Dämmerungszone zwischen 200 und 1000 Metern leben, benutzen Gegenillumination, um sich zu tarnen. Sie tragen auf der Körperunterseite verteilt zahlreiche Leuchtorgane. Indem sie die Leuchtkraft genau dem jeweiligen Dämmerlicht anpassen, werden sie für einen weiter unten lauernden Feind unsichtbar. Manche Quallen und Tintenfische brauchen Licht, um sich zu wehren: Bei Gefahr stossen sie eine Wolke leuchtender Chemikalien aus und verduften hinter dem blendenden Vorhang.

Laternenfische tragen auf der Schwanzwurzel eine Serie plattenförmiger Leucht­drüsen, die im Falle einer Bedrohung grell aufblitzen. Neben der Abschreckung dient dieses Licht auch der Partnersuche, denn jede der 150 Laternenfischarten blitzt mit einem bestimmten Lichtmuster. Wer in der Weite der Tiefsee einem Geschlechtspartner ­begegnet, muss die Gelegenheit nutzen. Einige Kalmarenarten paaren sich, wann immer sich Männchen und Weibchen treffen. Das Weibchen speichert dann den Samen, bis die Eier reif für die Befruchtung sind.

Hat sich ein Tiefseeanglerpärchen gefunden, hält es mit besonderer Innigkeit aneinander fest. Das viel kleinere Männchen hängt sich lebenslang an den grossen Bauch des Weibchens und dient so als ständiger Samenvorrat. Bei einigen Arten sind die Männchen sogar am Weibchen festgewachsen, sie verfügen zwar noch über eine eigene Kiemenatmung, der Blutkreislauf aber ist wie bei einem Fötus am Weibchen angeschlossen. Rippenquallen lösen das Problem elegant, indem sie als Zwitter für die Fortpflanzung keinen Partner brauchen.

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